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Arbeiten nach der Geburt


Oft stellt sich die Frage, wie viel während der Elterngeld – Bezugsdauer dazuverdient werden darf. Beim Elterngeld gibt es keine Freibeträge, somit wird alles, was dazuverdient wird, auf das Elterngeld angerechnet. Es gibt dann 67 Prozent der Differenz des Einkommens vor und nach der Geburt. Ein Beispiel: Frau A. hat vor der Geburt ein für das Elterngeld relevantes Einkommen in Höhe von 1.400 Euro gehabt. Sie erhält also 67 Prozent von 1.400 Euro, also 938 Euro Elterngeld. Würde Frau A. nach der Geburt wieder Teilzeit arbeiten gehen und dabei 800 Euro verdienen, so würde sie Elterngeld in Höhe von 402 Euro erhalten. (1.400 – 800 = 600 Euro, davon 67 Prozent = 402 Euro) Geht Frau A. also arbeiten, so hat sie 1.202 Euro zur Verfügung (402 € Elterngeld + 800 € Verdienst). Bleibt sie zu Hause, hat sie 938 Euro zur Verfügung, knapp 260 Euro weniger. Tipp: Genau nachrechnen, ob sich eine Tätigkeit während des Bezugszeitraumes lohnt; dabei zwar auch, aber nicht nur aufs Finanzielle schauen.