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Bezugszeitraum


Elterngeld gibt es für die ersten 14 Lebensmonate des Kindes. Sollten zwei Eltern für die Betreuung des Kindes da sein, kann ein Elternteil für höchstens zwölf Monate Elterngeld beziehen*, zwei weitere Monate stehen dem Partner zu, wenn er seine Erwerbstätigkeit reduziert. (sogenannte Partnermonate) Die Partner haben die Möglichkeit, die Monate frei untereinander aufzuteilen. Beide können zum Beispiel gleichzeitig die Monatsbeträge beziehen.

Die im Antrag getroffene Entscheidung ist verbindlich, kann nur einmal bis zum Ende des Bezugszeitraumes in besonders harten Fällen geändert werden.

Eine Verdoppelung des Auszahlungszeitraums von maximal 14 auf 28 Monate ist bei Halbierung des monatlichen Anspruchs möglich.

Monate, in denen Mutterschaftsgeld bezogen wird, gelten immer als Bezugsmonate der Mutter.



* § 4 Abs. 3 BEEG kennt dort eine Ausnahme:
Elterngeld für 14 Monate steht einem Elternteil zu, wenn:
eine Minderung des Einkommens aus Erwerbstätigkeit erfolgt und mit der Betreuung durch den anderen Elternteil eine Gefährdung des Kindeswohls im Sinne von § 1666 Abs. 1 und 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches verbunden wäre oder die Betreuung durch den anderen Elternteil unmöglich ist, insbesondere weil er wegen einer schweren Krankheit oder Schwerbehinderung sein Kind nicht betreuen kann; für die Feststellung der Unmöglichkeit der Betreuung bleiben wirtschaftliche Gründe und Gründe einer Verhinderung wegen anderweitiger Tätigkeiten außer Betracht.

Elterngeld für 14 Monate steht einem Elternteil auch zu, wenn 1. ihm die elterliche Sorge oder zumindest das Aufenthaltsbestimmungsrecht allein zusteht oder er eine einstweilige Anordnung erwirkt hat, mit der ihm die elterliche Sorge oder zumindest das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind vorläufig übertragen worden ist, 2. eine Minderung des Einkommens aus Erwerbstätigkeit erfolgt und 3. der andere Elternteil weder mit ihm noch mit dem Kind in einer Wohnung lebt.