Der Wechsel der Steuerklasse
Das Elterngeld richtet sich nach der Höhe des Einkommens. Nach Abzug der Lohnsteuer und der Sozialabgaben
erhält man das tatsächliche Einkommen (Nettoeinkommen). Die Höhe des Nettoeinkommens kann man
aber durch die Lohnsteuerklassenwahl beeinflussen. Der Elternteil,
der das Elterngeld beantragen will, sollte in die Lohnsteuerklasse 3 wechseln.
Hier erfahren Sie, für wen sich ein Lohnsteuerklassenwechsel
lohnt.
Auflistung der Lohnsteuerklassen
Frau, verheiratet, Bruttoeinkommen 2300 Euro, Lohnsteuerklasse III
| Lohnsteuer |
93,83 |
| Kirchensteuer |
8,44 |
| Sozialabgaben |
|
|
Rentenversicherung (19,5%)/2 |
224,25 |
|
Arbeitslosenversicherung (6,5%)/2 |
74,75 |
|
Krankenversicherung (14%)/2 |
161,00 |
|
Zuschuss zur KV (0,9%) |
20,7 |
|
Pfelgeversicherung (1,7%)/2 |
19,55 |
| Nettoeinkommen |
1697,48 |
| Elterngeld (67%) |
1137,31 |
Frau, verheiratet, Bruttoeinkommen 2300 Euro, Lohnsteuerklasse IV
| Lohnsteuer |
343,83 |
| Kirchensteuer |
30,94 |
| Solidaritätszuschlag |
18,91 |
| Sozialabgaben |
|
|
Rentenversicherung(19,5%)/2 |
224,25 |
|
Arbeitslosenversicherung(6,5%)/2 |
74,75 |
|
Krankenversicherung(14%)/2 |
161,00 |
|
Zuschuss zur KV(0,9%) |
20,7 |
|
Pfelgeversicherung(1,7%)/2 |
19,55 |
| Nettoeinkommen |
1406,00 |
| Elterngeld (67%) |
942,07 |
Fazit: Man kann an diesem Beispiel sehen, dass es sich um knapp 200 Euro handeln kann, welche man mehr oder weniger als Elterngeld bekommt. Eine Prüfung sollte in jedem Falle durchgeführt werden und gegengerechnet werden, was der andere Partner durch die schlechtere Steuerklasse weniger hat.
