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Der Mutterschutz


Der Mutterschutz ist in Deutschland durch das Mutterschutzgesetz geregelt. Dieses sagt werdenden Müttern sowohl finanzielle Leistungen aber auch Schutzfristen, Arbeitserleichterungen und Kündigungsschutz während der Schwangerschaft zu.


Durch den Mutterschutz soll es werdenden Müttern ermöglicht werden, sich ohne Lasten auf die vorstehende Geburt einzustellen. Von Beginn der Schwangerschaft an bis 4 Monate nach der Entbindung genießen Mütter Kündigungsschutz, welcher nur in wenigen Ausnahmen (z.B. Insovenz) umgangen werden kann. Die Mutterschutzfrist beginnt 6 Wochen vor der Geburt und endet acht Wochen nach der Geburt. In den acht Wochen nach Geburt besteht absolutes Beschäftigungsverbot, in den 6 Wochen davor darf die werdende Mutter nur auf Eigenwunsch beschäftigt werden.


Anspruch auf Mutterschutz haben werdende Mütter, welche sich in einem Arbeitsverhältnis oder einem Ausbildungsverhältnis befinden. Mutterschutz gilt auch für Praktikantinnen, für in Heimarbeit tätige, sowie für Frauen, welches ein freiwilliges ökologisches Jahr verrichten.


Während der Mutterschutzfrist besteht ein Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Die Höhe richtet sich nach dem durchschnittlichen Nettogehalt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist. Die Krankenkasse zahlt täglich bis zu 13 Euro, der Arbeitgeber stockt den Betrag bis zum Nettogehalt auf.
Privatversicherte erhalten keinen Kassenzuschuss, sondern eine einmalige Zahlung in Höhe von 210 Euro vom Bundesversicherungsamt.

Das Mutterschaftsgeld gibt es nicht automatisch, sondern es muss bei der Krankenkasse beantragt werden.